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  Das Alpensteinhuhn

 

Aussehen

Es ist etwas größer als das Rebhuhn hat einen korallenrot gefärbten Schnabel und die Ständer (Beine) weisen dieselbe Färbung auf. Seine Gefiederfärbung ist unverkennbar charakteristisch durch blaugraue Brust und bräunlichgrauen Rücken, bunt gebänderten Rumpfseiten und einer schwarz umrandeten weißen Kehle. Henne und Hahn können dadurch unterschieden werden das der Hahn an seinen Ständern eine Sporenwarze aufweist die der Henne gänzlich fehlen.

Vorkommen und Lebensraum

Das Steinhuhn war bis etwa 1910 das am häufigsten vorkommende Huhn in den Alpen. Jedoch übermäßige Bejagung, Tourismus, das Sammeln seiner Eier, der Einsatz von Herbiziden, Insektiziden und Kunstdünger auf Hochalmen trugen zur starken Dezimierung des Steinhuhns bei.

Heute finden wir das Steinhuhn nur noch sporadisch in unseren Alpen, weiters finden wir es noch am Balkan, Bulgarien und Griechenland.

Lebensweise Verhalten

Das Steinhuhn wird mit einem Jahr geschlechtsreif und lebt in Einehe (Einehe = die Bindung von Hahn und Henne dauert ein Leben lang an). Die Balz der Steinhühner zieht sich von Ende März bis in den gesamten Juni hinein. Die Henne legt danach in eine flach gescharrte Mulde die mit Federn und Zweigen ausgepolstert wird cr. 9-14 gelbliche, rostbraun gefärbte Eier. Die Lage dieses Nestes befindet sich unter Bäumen, Felsen, sogar unter Almhütten und manchmal auf begangenen Steigen. Die Brutdauer beträgt ungefähr 24-26 Tage. In den ersten Lebenswochen nehmen die Küken nur tierische Nahrung zu sich (z.B. Insekten) und nehmen erst allmählich pflanzliche Kost zu sich wie Zirbennüsse oder Krokusse und andere Pflanzenteile mehr.

Seine Lautäußerungen sind ein witt-witt-witt das ähnlich dem Geräusch das beim Wetzen einer Sense entsteht ist. Es ist ein ausgezeichneter Flieger wobei der Flug beinahe geräuschlos ist. Es läuft auch hervorragend (meist bergwärts).

Besonderheit des Steinhuhns

Es kann vorkommen das die Henne zwei voneinander unabhängige Nester anlegt und in beide Nester Eier legt. Ein Nest wird dann von der Henne bebrütet und das andere vom Hahn.

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  ^ Sonntag 21. Januar 2018,   KW 3,   TdJ 21     © 2000 - 2018 Jagdweb.at ^