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Bauernregeln im Mai


Die erste Liebe und der Mai 
gehen selten ohne Frost vorbei.

Schöne Eichenblüte im Mai, 
bringt ein gutes Jahr herbei.

Geht die Maisonne feurig auf, 
folgen Regen und Wind darauf.

Mairegen bringt Segen.

Westwind und Abendrot machen die Kälte tot.

Des Maien Mitte baut dem Winter 
oft noch eine Hütte.

Der Maien kühl, der Brachmond nass, 
füllen dem Bauern Scheune und Fass.

Erst in der Mitte des Mai 
ist der Winter vorbei.

Des Maien Mitte hat für 
den Winter noch eine Hütte.

Ist der Mai recht heiß, 
kriegt der Bauer kleine Brocken. 
Ist er aber feucht und kühl, 
dann gibt´s Frucht und Futter viel.

Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei.

Wer im Mai verehrt, 
was der September erst gewährt, 
dem ist ein schlimmer Winter beschert.

Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, 
aber dem Magen keine Früchte.

Kühler, nicht nasskalter Mai, 
bringt guten Wein und viel Heu.

Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu,
ein Bienenschwarm im Jun ist wert ein fettes Huhn,
ein Bienenschwarm im Jul kaum eine Federspul.

Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, 
hat den Reif noch hinter den Ohren.

Donnert es im Maien viel, 
hat der Bauer gewonnens Spiel.

Wenn im Mai die Wachteln schlagen, 
singen sie von Regentagen. 

Grün schmückt sich Flur und Au, 
fällt vom Himmel Maientau.

Ist´s im Mai recht kalt und nass, 
haben die Maikäfer wenig Spaß.

Zu nasser Mai macht viel Geschrei und wenig Heu.

Wer den Hafer säet im Horn, 
der hat viel Korn;
wer ihn säet im Mai, 
der hat viel Spreu.

  ^ Sonntag 18. Feber 2018,   KW 7,   TdJ 49     © 2000 - 2018 Jagdweb.at ^